Freitag, 29. Januar 2021: Kindlich

Maja ist 8 Monate, sie krabbelt und erkundet die Welt. Sie geht an alles dran, um es zu erforschen, daher muss so manches weggeräumt werden. Maja ist der Liebling der Eltern, die sich an ihrem Lächeln, an ihrer Art, an ihrem Sein ergötzen.
Maja braucht Schutzraum. Sie wird geliebt, obwohl sie nichts leistet. Sie wird beschützt, weil sie wertvoll ist. Sie wird gefüttert, weil sie die Tochter ist. Sie sitzt auf unserem Schoß, weil sie unser Schatz ist. Niemand erwartet von ihr, dass sie acht Stunden arbeitet, alle freuen sich, wenn sie lange schläft! Keiner erwartet Leistung, alle Nahestehenden würden alles für das kleine Wesen geben, damit es glücklich und zufrieden ist. Wenn sie nachts weint, stehen wir immer auf, um zu schauen, was los ist. Wir sind sehr rücksichtsvoll mit diesem kleinen Menschen, obwohl und gerade weil er unser Leben sehr häufig unterbricht und Prioritäten neu sortiert.
So ähnlich ist unser Verhältnis zu Gott. Wir sind so klein, so abhängig, so angewiesen auf ihn und seine Gnade. Sein Herz ist uns zugeneigt, und Gott tut alles, damit wir glücklich und zufrieden sind. Er hat alles getan, damit wir einen Schutzraum haben, in dem wir uns sicher bewegen können. Er segnet, weil er liebt!
Maja liebt ihre Eltern, aber das kann sie noch nicht sagen. Maja wertschätzt ihre Mama, aber sie kann es noch nicht ausdrücken. Das wird sie aber irgendwann einmal tun, spätestens wenn sie selbst Mama ist.
Wann wollen und werden wir Gott danken, dass er so gut zu uns ist? Wann und wie drücken wir unsere Wertschätzung ihm gegenüber aus, weil er uns so liebt, so gut auf uns aufpasst und uns alles gibt, damit wir ein Leben zu seiner Ehre führen können?

Peter Lüling
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Frage
Kennen Sie Gott schon als Ihren Vater?
Tipp
Heute wäre doch ein guter Tag, um Gott ausführlich die Ehre zu geben!
Bibellese
Psalm 16

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