Sonntag, 24. Dezember 2023: Die schönste Botschaft der Welt, Lukas 1,46-47

Der Evangelist Lukas berichtet ausführlich über die Geburtsgeschichte von Jesus. Es ist die Weihnachtsbotschaft, an die wir uns alle jedes Jahr gerne erinnern. Im ersten Kapitel seines Evangeliums bereitet uns Lukas auf das herausragendste Ereignis der Menschheitsgeschichte vor, mal abgesehen von der späteren Kreuzigung Jesu Christi: die Geburt Jesu, des Sohnes Gottes. Gott und Mensch zugleich. Die Geburt Jesu war von großer Tragweite. Wie Maria es ausdrückt, hängt an ihm die Rettung, die Gott seinem Volk Israel und noch vielen Menschen mehr bis heute schenken will. Das allein ist Grund genug, Gott zu loben und zu preisen.

Rund um Jesu Geburt begegnen uns weitere Personen, die an diesem Geschehen auf irgendeine Weise beteiligt sind: Zacharias und Elisabeth, die Eltern von Johannes dem Täufer, dem Vorläufer von Jesus, der dessen Kommen dem Volk Israel ankündigte; der Engel Gabriel, der Maria ihre Schwangerschaft ankündigte, und schließlich Johannes selbst, der schon im Bauch seiner Mutter vor Freude »hüpfte«, als die schwangere Maria sie besuchte.

Die bevorstehende Geburt des Heilandes (= Retters) der Welt ist wahrlich ein freudiges Ereignis! Eine alte Frau (Elisabeth) samt ihrem Kind und Mann loben und preisen mit unbändiger Freude und Zuversicht ihren Gott! Und Maria selbst, die Mutter Jesu jubelt ebenso über Gott, ihren Retter! Diese so wundervolle und wahre »Weihnachtsgeschichte« ist im Grunde ein Triumphzug der Gnade Gottes und hinterlässt einen tiefen Eindruck vom liebevollen Handeln Gottes, der einer verlorenen und in Sünde und Schuld verstrickten Welt seinen Sohn als Retter schenkt. Wenn das kein Grund ist, Gott zu loben und zu preisen!

Axel Schneider
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Freuen Sie sich: Jesus ist um unsertwillen Mensch geworden.
Bibellese
Lukas 1

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