Freitag, 12. Januar 2024: Schützen, was geschützt werden muss!, Psalm 139,13-14

Ab Anfang 2022 dürfen männliche Küken nicht mehr massenhaft getötet werden. Das beschloss der Bundestag aufgrund eines Antrages der damaligen Agrarministerin Julia Klöckner. Schon lange war das »Schreddern« von Küken vielen Tierschützern ein Dorn im Auge. Und was z. B. die Frösche betrifft, so ergreift man überall Maßnahmen, damit sie nicht von Autos überfahren werden, wenn sie die Straße zum nächsten Tümpel überqueren wollen.

Es ist sicherlich ein gutes Anliegen, sich für den Schutz von Lebewesen zu engagieren. Was mich jedoch verwundert, ist, dass sich gleichzeitig kaum jemand für den Schutz ungeborenen menschlichen Lebens einsetzt. Millionen Babys werden weltweit im Mutterleib getötet. Das klingt hart, aber leider ist es eine traurige Tatsache. Ein Embryo wird nicht erst im Mutterleib zum Menschen, sondern entwickelt sich dort als Mensch – es ist keine Zäsur in der menschlichen Entwicklung feststellbar. Während in Deutschland der Paragraph 218 abgeschafft werden soll und so menschliches Leben immer weniger geschützt wird, setzen sich zugleich vermehrt Menschen für eine artgerechtere Tierhaltung ein.

Warum ist uns der Schutz menschlichen Lebens so wenig wert? Warum sind wir so egoistisch? Ist uns nicht bewusst, dass wir nur leben, weil unsere Eltern ein »Ja« für uns hatten? Ein Freund aus meiner Jugendzeit trug damals ein T-Shirt mit der Aufschrift: »Ich wurde nicht abgetrieben, danke Mama!« In den biblischen Psalmen dankt der Verfasser Gott »dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!« Menschliches Leben ist in Gottes Augen kostbar – darum lohnt es sich, für den Schutz ungeborenen Lebens einzutreten!

Daniel Zach
Frage
Wie kostbar ist menschliches Leben in Ihren Augen?
Tipp
Lernen wir von Psalm 139, wie Gott das menschliche Leben sieht!
Bibellese
Psalm 139

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